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 ...zum Motoren-Instandsetzungswerk
Stillstand heißt Rückschritt und schon wieder wurde erweitert. Ein Ersatzteillager wurde eingerichtet, ein Kundendienstfahrzeug gekauft und ausgestattet, Präzisionsmaschinen wurden installiert, Kontakte zur Industrie, zur Schifffahrt und zur Eisenbahn wurden geknüpft.
Nach nur wenigen Jahren war das zunächst so groß scheinende Nachkriegsdomizil schon zu klein. Nach längerem Suchen, fand August Storm an der Münsterstraße ein geeignetes Grundstück, um ein neues Betriebsgebäude errichten zu lassen. Mit dem Einzug 1954 begann man mit dem Aufbau einer eigenen Montageabteilung, d. h. es wurden nicht mehr nur die einzelnen Teile eines Motors mechanisch bearbeitet, also gedreht, gefräst, gebohrt oder geschliffen, sondern auch alle Teile wieder zusammengebaut.
Damit war der Servicegedanke geboren und es wurden ganz neue Kundenkreise angesprochen.
Die Realisierung des Planes zur Instandsetzung von Großmotoren ließ nicht lange auf sich warten. Gleich zu Beginn des dritten Firmenjahrzehnts führte die Ausweitung des Geschäftes auf den Bereich Großmotoren zu einer wichtigen Investition. Es wurde eine Kurbelwellenschleifbank installiert, auf der Kurbelwellen mit einer Gesamtlänge von 5m geschliffenen werden konnten. Zur gleichen Zeit übernahm August Storm vom Bundesschleppbetrieb erfahrene Motorenschlosser und bildete weitere Fachleute selber aus; so hatte er bald eine Crew für einen erstklassigen Kundendienst zusammen. Jeder dieser Spezialisten musste schon damals die gründliche hauseigene Ausbildung und die Werksschulungen seitens der Motorenhersteller durchlaufen.
In jener Zeit wurde der Grundstein für den über die Grenzen der Bundesrepublik hinausgehenden Ruf des STORM-Betriebes gelegt. Natürlich war den großen Motorenherstellern nicht entgangen, dass mit STORM ein respektables Motoren-Instandsetzungswerk heranwuchs, das als Partner nicht uninteressant war. So wurde STORM 1959 Deutz-Vertragswerkstatt.
1965 fiel die Entscheidung, auf Grund der stürmischen Geschäftsentwicklung, einen Stützpunkt im Emsland zu errichten. Die erste Zweigniederlassung wurde in Meppen gegründet. Ein dort aufgestellter Einspritzpumpen-Prüfstand und eine spezielle Abteilung für den Kühlerbau vervollständigten die STORM-Angebotspalette. Eine weitere Werksvertretung kam hinzu, diesmal die Firma Hatz.
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