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 ...von der Kurbelwellenschleiferei
Vor 70 Jahren, am 01. Juni 1937, gründete August Storm seine Zylinder- und Kurbelwellenschleiferei. Mit seinen 4 Mitarbeitern fand er in Rheine, Thiemauer 24, geeignete Räume. Die Grundausrüstung seiner Werkstatt bestand aus einem kleinen Zylinderbohrwerk, einer Drehbank, einer Honmaschine, einem Hauptlagerbohrwerk und einem Schmelztiegel für die Verflüssigung von Weißmetall, um Lagerstühle und Pleuelstangen vergießen zu können.
Nur 2 Jahre nach der Firmengründung erfolgte bereits die erste Betriebserweiterung. Eine Kurbelwellenschleifbank wurde gekauft und installiert, außerdem wurde die Mitarbeiterzahl auf 6 erhöht. Als im Verlauf des 2. Weltkrieges die Luftangriffe auf Rheine zunahmen, verlegte August Storm den Betrieb nach Neuenkirchen in Behelfsräume der Molkerei Naarmann. Mit dieser Entscheidung ersparte er den Menschen und Maschinen seines Unternehmens größeren Schaden. Nach Ende des Krieges musste August Storm sich erneut nach geeigneten Räumen umsehen. Ende 1946 gelang es ihm, von der Stadt Rheine eine zerbomte Halle an der Dutumer Straße zu pachten, die größer als der alte Betrieb an der Thiemauer war.
Fast genau ein Jahrzehnt nach der Firmengründung standen August Storm und seine Mitarbeiter vor einem neuen Anfang. Die extreme Versorgungskrise, der Schwarzmarkt, die aufreibende Materialbeschaffung und der Tauschhandel ? nur durch Findigkeit und den guten Zusammenhalt aller STORM-Mitarbeiter konnte diese schwierige Zeit gemeistert werden. Mit der Währungsreform am 20. Juni 1948 war das Schlimmste überstanden. Die Zeit des Aufbaus begann. Wichtige Fachkräfte, die der Krieg dahingerafft hatte, fehlten jetzt. August Storm sah die Chancen und Notwendigkeiten, dem Nachwuchs eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Ende 1948 war seine Mitarbeiterzahl bereits auf 20 angestiegen.
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